Leerstand ist nicht nur ein Zwischenzustand.
Er ist oft auch ein offener Moment, in dem sich entscheidet, ob ein Ort stillsteht oder vorübergehend wirksam werden kann. SUPER arbeitet seit 2015 an genau solchen Übergängen:
Räume auf Zeit aktivieren
Kulturelle Zwischennutzung kann eine sinnvolle Form sein, leerstehende Räume für einen begrenzten Zeitraum zu öffnen, ohne ihre weitere
Entwicklung festzuschreiben. Sie schafft Sichtbarkeit, Nutzung und Bewegung, wo sonst Stillstand entsteht, und macht Orte vorübergehend als Teil der Stadt erfahrbar.
Wie SUPER arbeitet
SUPER leiht sich Räume auf Prekariumsbasis aus und führt sie vorübergehend für kulturelle Zwecke. Die Initiative vermittelt zwischen Eigentümer*innen und Nutzenden, begleitet die Abstimmung und
organisiert die Zwischennutzung so, dass sie für beide Seiten handhabbar bleibt. SUPER übernimmt Betriebskosten, Strom, Heizung und Betreuung, während der Raum jederzeit ohne
Angabe von Gründen zurückgefordert werden kann.
Was SUPER übernimmt
SUPER bringt Erfahrung in der Einschätzung von Räumen, in der Ansprache geeigneter Nutzungen und in der Begleitung von Übergängen mit. Dazu gehören
Der Verein versteht sich ausdrücklich als Schnittstelle zwischen Eigentümerinnen, Entscheidungsträgerinnen und Kreativen.
Welche Räume in Frage kommen
Die Arbeit von SUPER zeigt, dass sehr unterschiedliche Räume auf Zeit nutzbar werden können: kleinere Geschäftslokale ebenso wie Studios, Proberäume, Werkstätten, größere Produktionsorte oder
komplexere Gebäudestrukturen. Entscheidend ist weniger ein fixes Idealformat als das Potential, das ein Raum in einer bestimmten Phase entfalten
kann.
SUPER initiiert, vernetzt und begleitet.
Wenn Sie einen Raum haben, der vorübergehend leer steht, und überlegen, ob eine kulturelle Zwischennutzung sinnvoll sein könnte, freut sich SUPER über Ihre Nachricht.
